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Archiv

Damian Kaminski und Arne Fischer (Foto A. Fischer)

[AF] Ganz versteckt, außerhalb der offiziellen Wettkampfkalender, findet in Bergisch Gladbach schon seit Jahren eine sehr bemerkenswerte Bahnlaufserie mit allerhöchster Qualität statt. An drei Donnerstagen hintereinander werden eine Langstrecke und eine Mittelstrecke angeboten, jede Distanz wird mit bis zu 8 Läufen durchgeführt und die Qualität der Teilnehmer ist hoch. 
Vor zwei Wochen ist am ersten Tag dieser Serie Phillip Slüter dort seine persönliche Bestzeit über 800m gelaufen (wie berichtet), nun standen am dritten Tag die beiden Distanzen 1.500m und 10.000m zur Auswahl. Arne Fischer stellte sich hier den 25 Runden auf der Bahn, es lief für ihn aber nicht so rund. Beine und Kopf harmonierten nicht miteinander, nach einer guten ersten Hälfte kam der Einbruch und am Ende stand dann eine 41:45,27 min auf der Uhr.
Arne bringt aber herzliche Grüße von unserem ehemaligen LSF-Mitglied Damian Kaminski (im Foto links) mit. Damian trainierte in der Gruppe von Marcel Reinold und drückt seinen vier ehemaligen Trainingskollegen David, Sascha, Yannick und Manuel die Daumen für die DM 10km Straße am Sonntag in Bremen. Und Damian kann nicht nur lang, er ist in Bergisch Gladbach die 1.500m gelaufen und finishte in 4:31,19 min. 


Ragnar Relay

[Petra Hendricks] Run. Drive. Sleep? Repeat. Dies ist die treffsichere Zusammenfassung des ursprünglich aus den USA stammenden Übernacht-Staffellaufs, der nun erstmalig in Deutschland stattfand. Dabei machen sich Teams von 5 bzw. 10 Leuten in zwei Vans auf den Weg und laufen abwechselnd in ca. 24 Stunden bis zum Zielort. Zur Deutschlandpremiere ging es über 250 km von Hamburg nach St. Peter Ording, immer am Wattenmeer entlang.
Als Team „LSF – Laufen, Schwitzen, Feiern“ gingen vom LSF Münster Vera Kovermann, Annika Maaßen, Maria Beckmann, Martina Pösentrup, Kati Wachsmann, Corinna Bindrim, Petra Hendricks, René Maaßen, Sebastian Piegza und Jan Rabenstein an den Start. Wind und Regen trotzend genossen sie die Streckenabschnitte, wobei die Nachtläufe am aufregendsten waren: inmitten von zahllosen Schafen ging es über den Deich. Gott sei Dank: aufregend war es nur für uns, die Schafe nahmen‘s gelassen und ließen uns in Ruhe.
Es zeigte sich, dass das Fragezeichen nach „Sleep“ aus dem Motto durchaus seine Berechtigung hatte, denn die Fahrten zu den jeweiligen Wechselpunkten in angemieteten Vans waren mindestens so erlebnisreich wie das Laufen selber, der Schlaf kam eindeutig zu kurz. Alles in allem war der Ragnar Relay Wattenmeer ein grandioses Teamerlebnis, das am malerischen Strand von St. Peter Ording seinen Höhepunkt beim gemeinsamen Zieleinlauf fand.

Reinhard Schmiing

[MV] Der Volksbank-Cup macht es möglich: Wie schon 2 Wochen zuvor in Ostbevern strebten auch an diesem Freitag wieder eine große Zahl von Laufsportfeunden zum Emslauf nach Einen-Müssingen. Die Strecke hat eher Cross-Charakter und ist nicht gerade für schnelle Zeiten berüchtigt.
Die schnellste Zeit über 10 km lief Reinhard Schmiing (Foto), der in 40:50 aber klar über der 40-Minuten-Marke blieb. Rainer Lid (42:07), Heinz Hoveling und Bernhard Kreienbaum konnten Altersklassensiege holen. Bei den Frau hätte es beinahe ein LSF-Treppchen gegeben. Nur die Siegerin kam nicht vom LSF, danach folgten Eva-Maria Gaszek auf dem 2. Platz (44:23), sowie Silvia Sprenger und Kirsten Althoff im Doppelpack (45:02) auf den folgenden Rängen. Maria Feyerabend, die in 47:51 Neunte wurde und Bärbel Ratering-Slüter (49:31) gewann neben Eva-Maria und Silvia ebenfalls ihre Altersklassen. 
Im 5,4 km-Lauf gewann Rosa Gomes in 26:32 wie W50, Karl Wendland wurde 2. M60 (30:27). Einziger Teilnehmer im 20 km-Lauf war Detlev May (1:57:04).

 
Melina Buil

[MV] Parallel zu unserem Vereinssportfest fand in Altenberge die 10. Ausgabe des Berglaufes statt. Daher war es nicht verwunderlich, dass die Anzahl der LSF-Teilnehmer sich in Grenzen hielt. Marina Cwojdzinski war schnellste Laufsportfreundin im 10 km-Rennen, sie gewann in 56:18 sogar die W35. Frank Sommerkamp kam in 1:07:18 ins Ziel, Gottfreid Schäfers gewann die M75 in 1:08:35.

Kristin Möse absolvierte zwei Wochen vor dem Münster Marathon noch einen Halbmarathon. In Gladbeck lief Kristin sehr gute 1:35:53 und wurde damit beim Sparkassenlauf Gesamt-Zweite. Eigentlich will Kristin in Münster nur locker mitlaufen, bei dieser Zeit kann sie sich aber auch Richtung 3:15 orientieren.

Noch strärker lief sogar Melina Buil (Foto). Sie ist ganz neu im Verein und lief zuletzt eine eher unauffällige 46er-Zeit beim MS-Cityrun. Beim Kölner Halbmarathon erreichte sie nun aber eine ganz starke 1:33:26 und gewann damit als Gesamt-Achte die weibliche Hauptklasse. Da scheint ein neues Lauftalent den Weg zum LSF gefunden zu haben.

Die Ultraläufer Stefan Petermann und Norbert Fasel haben ebenfalls Ergebnisse gemeldet:
Stefan lief den Moutier Trail-Marathon mit zwar nur 42,8 km, aber fast 2800 Höhenmetern. Hierfür benötigte 9:11:59.
Norbert war gleich zwei Mal am Start. Am Samstag ging es über 52 km rund um die Burg Are, hierfür benötigte er 5:38, am Sonntag dann gelcih noch mal 58 beim Hartfüßler-Trail, bei denen er 7:18 unterwegs war.

25.08.2018
Jubiläumssommer- und Vereinssportfest an der Sentruper Höhe ein großer Erfolg
Staffeln

[MV/AF] Der LSF wird in diesem Jahr 30 Jahre und der Vorstand hatte sich in Ermangelung eines Festkommitees selbst Gedanken gemacht, wie wir diesen Anlass feiern können. Obwohl wir finanziell gut da stehen, können wir bei Festen (dazu zählt auch die Weihnachtsfeier) aus steuerlichen Gründen keine großen Sprünge machen, sonst droht der Verlust der Gemeinnützigkeit. Da im letzten Jahr das Sommerfest bei den Beteiligten gut angekommen war, war eigentlich schnell klar, dass wir das wiederholen wollten. Eine richtige Party mit Musik und Tanz lies sich da an der Semtruper Höhe nicht organisieren, aber es gab Fleisch und Würstchen vom Grill (vielen Dank an Delia Krell-Witte und ihren Mann, die uns da toll unterstützt haben), dazu viele Salatspenden und natürlich Kaltgetränke. Zum Glück hatten wir auch an ein halb offenes Zelt gedacht, denn der Wettergott war uns ausgerechnet an diesem Samstag nicht so gnädig. Nach den vielen Hitzetagen war es der erste regnerische Tag. Der Aufbau und der überweigende Teil der Veranstaltung konnte aber im Trockenen durchgeführt werden. Vor dem zweiten 3000m-Lauf legten wir eine 10-minütige Zwangspause wegen eines kurzen, aber heftigen Schauers ein, danach lief es trocken weiter, nur beim Abbau kams noch mal von oben. 
Was die Technik anging, hatte Arne Fischer als Hauptverantwortliche für die Organisation des sportlichen Teils wie schon im letzten Jahr in der kleinen Kabine einiges zu tun. Es lief nicht so rund, EDV-Probleme sorgten dafür, dass teilweise etwas Hektik bei den Nachmeldungen aufkam. Was leider ebenfalls schief ging, war die offizielle Zeitmessung. Wegen eines Wackelkontaktes konnten die Zeiten leider nicht durchgängig über die Anlage ermittelt werden. Sehr schade, denn zwei junge Läuferinnen hatten persönliche Bestzeiten erzielt. Danach lief es aber, teilweise mit Handstoppung weiter. Der guten Laune der Läufer tat das keinen Abbruch. 
Während 2017 fast ausschließlich LSF-Starter dabei waren, konnten wir nun eine Reihe von Läuferinnen und Läufern anderer Vereine begrüßen, was der Veranstaltung einen adäquaten Rahmen verschaffte. Sogar eine Gruppe junger pakistanischer Mitbürger lief spontan bei einigen Wettkämpfen mit. 
Zum Ende gab es zwei nicht ganz ernst zu nehmende Staffel-Wettkämpfe, die Stimmungsmäßig aber zu den Highlights gehörten. In Ermanglung von "ernsten" Teilnehmern beim 3x1000m-Männer Wettkampf bildeten sich spontan 4 Männer-Staffenl (Foto) die quasi direkt vom Buffet mit vollgefutterten Bäuchen auf die Distanz gingen. Den Stimmungshöhepunkt bildete die abschließende Sackhüpfstaffel mit sehr viel Gaudi, die die Jungs der schnellen Marathongruppe, unterstützt von Wiebke Machauer vor dem Vorstand gewann. Alle LSF-Teilnehmer erhielten als Goodi eine LSF-Schirmmütze. 

Arne Fischer
[AF] Zum sportlichen Teil der Veranstaltung möchte ich als Orga-Chef dieses Teils noch ein paar eigene Sätze loswerden. Das Wetter mag da als Parallele dienen, denn neben Sonnenschein hatten wir ja auch einen heftigen Regenguss, so war es auch in der Organisation. Was uns als Vorstand sehr gefreut hat (die Sonne), ist die Tatsache, das viele LSF-Mitglieder bei dieser Veranstaltung angetreten sind, die eher selten bis gar nicht bei Bahn-Wettkämpfen in Erscheinung treten. Das ist der primäre Zweck dieser Veranstaltung und wir hoffen, das es auch in Zukunft so bleiben wird. Die erzielten Resultate einiger nicht bahn-affiner Mitglieder liegen dabei auf sehr beachtlichen Niveau, unser Glückwunsch dazu! Was uns auch gefreut hat, ist ein zum Vorjahr regerer Zuspruch und das uns auch externe Leichtathleten besucht haben. Vor diesem Hintergrund freue ich mich schon auf eine weitere Ausrichtung des Sportfestes im nächsten Jahr!
Der eiskalte Schauer in der Organisation war leider das Versagen der Zeitmessanlage, die von unserem Leichtathletik-Kreisverband gestellt und bedient wurde. Keine Veranstaltung ist davor gefeit, das eine Zeitmessung versagt, nur bei Bahn-Veranstaltungen ist dieses besonders ärgerlich. Denn laut Reglement sind dann alle Ergebnisse, die über alternative Methoden erfasst wurden, als Handzeitmessung zu deklarien und somit nicht mehr Bestenlisten-tauglich. Für unsere Spiridon- und unsere Bahn-Cup-Wertung spielt das keine Rolle, die Zeiten werden trotzdem dafür berücksichtigt werden. Aber z.B. für die beiden Läuferinnen der SuS Olfen wird die Unterbietung der Qualifikations-Norm über 1500m in der WJU18 nicht anerkannt und für den 800m-Lauf der Frauen gibt es nur die Platzierung, gar keine Zeiten, obwohl dort pers. Bestleistungen aufgestellt wurden. Für viele Athleten sind daher solcher Ergebnisse wertlos und die erbrachte Leistung "für die Katz". Ich möchte mich daher an dieser Stelle für dieses Ungemach bei allen Sportlern entschuldigen! 
 

 


6h-Lauf Osnabrück

[MV] Bereits am Samstag liefen einige LSF-Starter beim Sechsstundenlauf am Rubbenbruchsee in Osnabrück, u.a. Detlev May, Miriam Kolar, Eva-Maria Gaszek, Rainer Lid, Frank Sommerkamp und John Taylor. 
Bei besten Wetterverhältnisse wurde auf einer schönen 3km Runde im Halbschatten rund um den Rubbenbruchsee (sehr empfehlenswert) bei guter Verpflegung gelaufen.
Als Medaille gab es eine "6" aus Holz. Rainer und Eva-Maria gewannen die Tandemwertung mit 59 km, andere wie Miriam und Detlev nutzten die Veranstaltung als Marathonvorbereitung Insgesamt eine sehr gelungene Veranstaltung! Leider liegen auch noch heute keine genauen Ergebnisse vor, diese werden dann nachgereicht.

Manuel Goerlich

[MV] An den neuen Namen werden wir uns schnell gewöhnen müssen: Manuel Glöckner, einer unserer schnellsten Läufer, hat geheiratet und heißt nun Goerlich. Nachträglich zur Hochzeit alles Gute.
Unter seinem neuen Namen startete Manuel beim Ibbenbürener Aaseelauf über die 5 km-Distanz. Da Manuel für die 10 km-DM in Bremen gemeldet ist, sollte hier nochmal die Grundschnelligkeit getestet werden. In 16:28 gewann er das Rennen. Der Vorsprung war aber durchaus knapp. Der Zweite und Dritte folgten in nur 8 bzw. 13 Sekunden Abstand. Mit Miriam Zirk gewann bei den Frauen eine Athletin, die bereits beim LSF trainiert und vielleicht auch bald unser Trikot trägt. 
Einziger weiterer LSF-Teilnehmer in Ibbenbüren war Josch Behrens, der im Halbmarathon in 1:57:59 Sechster der M55 wurde. 2014 waren noch 20, vor zwei Jahren noch 13, letztes Jahr noch 6 LSF-Starter in Ibbenbüren. Eigenartiger Rückgang bei einer an sich gut organisierten Veranstaltung.

Yannick Rinne, Marvin Röthemeyer

[MV] Letztes Jahr konnte Yannick Rinne (linkes Foto, links) bei seinem Heimrennen seinem Trainingspartner David Schönherr mal die Fersen zeigen und siegte in 1:14:17. David war dieses Jahr nicht anwesend, dafür aber der zuletzt sehr starke Marvin Röthemeyer (linkes Foto, rechts). Bis km 16 lieferten sich beide ein Kopf an Kopf-Rennen, was beide auch zu guten Zeiten anspornte. Schließlich setzte sich Yannick ab und gewann in 1:13:50, was schon nah an seiner Bestzeit liegt. Bei windigen Bedingungen und 6 Brücken eine starke Leistung. Marvin kam in 1:14:18 ins Ziel, ohne Yannick wäre das seiner Meinung nach nicht möglich gewesen. Nicht ganz so gut lief es für Michel Hankemeier. Die 1:22:41 hatte er sich für Münster als Marathon-Pace vorgenommen. Sehr gute Zeiten lieferten die Jungs der anderen Trainingsgruppe ab. Schnellster war Artur Boschmann in 1:24:30. Er will in Münster erneut klar unter 3 Stunden laufen. Nur kurz darauf folgte Jens Korte (oben, 2.v.l.), der sich über 1:26:08 und den Sieg in der M45 freute. Michael Kasprik und Mahmut Arica (oben, rechts) folgten dicht auf in 1:26:25 und 1:26:31. Während Manuel Goerlich nach seinem Sieg in Ibbenbüren am Vortag nur einen TDL in 1:28 absolvierte, verpasste Andre Karneth die 90 min-Grenze nur um 11 Sekunden. Holger Ross musste bei seinem ersten Halbmarathon überhaupt bei km 19 kurz gehen und verpasste so eine bessere Zeit als 1:31:14. Auch Wahidullah Sherzad freute sich über sein ersten HM-Finish. Er gewann die U20 in 1:32:53. Da schlummert sicher noch ein Talent. Schnellste Frau war Maria Feyerabend als Neunte, sie erreichte das Ziel nach 1:45:04. Bernd Huesker und Marion Rother gewannen ihre Altersklassen. Einige Fotos hat Kirsten Althoff gemacht. Ihr findet sie hier.

Philipp Slüter

[TM] Philip Slüter hat bei der Bahnlaufserie in Bergisch Gladbach seine Bestzeit über 800 m um gut 4 Sekunden auf 2:01,53 verbessert. Er hat sich in den vergangenen Wochen sehr konzentriert und intensiv auf die 800 m-Strecke vorbereitet. Er durfte erst im vierten Lauf antreten und hatte deshalb eine längere Wartezeit. Der Start mit der Zusammenführung der Läufer nach 100 m war etwas holprig. Für Philip, der noch kein 800 m Routinier ist, war das eine neue Erfahrung. Danach lief das Rennen aber gut. Auf den letzten 200 m musste Philip sehr kämpfen. Die Beine wurden dann doch sehr schwer. Umso größer war seine Freude über die gute Zeit nach dem Lauf.

Kirsten Althoff

[MV] Über den dritten Platz von Kirsten Althoff (Foto) beim Berliner Mauerwegslauf hatte ich ja schon berichtet. Hier jetzt ein persönlicher und sehr anschaulicher Bericht von Kirsten selbst:
"Ich war in den Tagen vorher so unglaublich aufgeregt. Mit dem Startschuss fiel jegliche Anspannung von mir ab und ich habe mich einfach nur gefreut, dass es endlich los geht. Ich bin etwas defensiver gestartet als geplant, was wahrscheinlich sehr klug war. Bis km 60 konnte ich total locker laufen. Die letzten 100km haben mich meine Eltern abwechselnd auf dem Rad begleitet. Dadurch konnte ich nicht nur durchlaufen und musste an den VPs nicht stoppen, sondern es ist mental auch eine riesige Hilfe. Ab km 120 musste ich anfangen richtig zu kämpfen. Das Wort "zäh" hört sich schon zu harmlos an. Es war gefühlt ewig lang. Aber ich konnte immer laufen. Nur die Versorgung mit Getränken und Energie ging aufgrund von Übelkeit nicht mehr so gut. Mit der Zeit von 17:49 Stunden und dem 3.Platz der Frauen hab ich aber überhaupt nicht gerechnet und bin immer noch überwältigt."  Gute Erholung von uns allen!

Susanne Rellensmann

[MV] Nur mit einem kleinen Team nahm der LSF an der fünften Ausgabe des Dülmener Wasserlaufs teil. Über 5 km war Karl-Heinz Brune als 2. M70 in 29:04 einziger Teilnehmer.
Im 10 km-Rennen liefen Susanne Rellensmann sowie Michael und Anne Holtkötter gemeinsam. In 44:24 setzte sich Susanne (Foto) vereinsintern schließlich durch, Anne und Michael kamen sechs Sekunden später ins Ziel. Alle drei gewann ihre jeweilige Altersklasse.

Mit Kirsten Althoff hat der LSF seit langer Zeit wieder eine Ultra-Laufexpertin gewonnen. Die 31-jährige hat bereits 3 Mal ein 100 km-Rennen gefinisht, Bestzeit 9:16. An diesem Samstag lief Kirsten beim Berliner Mauerwegslauf über 100 Meilen, das sind 161 km. In starken 17:50 wurde sie Gesamt-Dritte und unterstrich damit einmal mehr die große Qualität im Ultra-Bereich. Ggf. plant Kirsten noch einen Start beim Münster-Marathon.

Wiebke Machauer und Arne Fischer

[AF] Wie unser Pressewart verkündet hat, gehört der Speller Sparkassen-Sommenachtslauf zu den spätsommerlichen Veranstaltungen, die üblicherweise von unseren Mitgliedern im Rahmen einer Marathon-Vorbereitung "mitgenommen" werden. Dieses Jahr war der LSF-Zuspruch relativ gering, lediglich 5 Mitglieder finden sich in den Ergebisslisten. Im Vergeleich zu den vorherigen Wochen war es mit 24 Grad relativ "frisch", der böige Wind ließ zum Abend hin nach, so das man schon von guten Bedingungen sprechen konnte.
Alle 5 LSF-Teilnehmer liefen den Halbmarathon, hier machte besonders Wiebke Machauer (Foto links) auf sich aufmerksam. Neun Monate nach der Geburt ihres Sohnes benötigte sie für die Strecke starke 1h 41:03min, damit wurde sie 4. Frau im Gesamteinlauf und Altersklassen-Siegerin in der W30. 
Schnellster Mann des LSF war Arne Fischer (Foto rechts), der diesmal deutlich besser über die Distanz kam als vor einer Woche in Nordkirchen. Mit einer Zielzeit von 1h 32:36min gewann er in der M50 seine Alterklasse. Frank Sommerkamp war nach 2h 02:27min im Ziel und Detlev May, der diesen Lauf als langen Trainingslauf ausgelegt hatte (er ist vor dem Start schon 10km gelaufen um die 30km vollzukriegen) nach 2h 03:41min. Das Quintett vervollständigte Pertra Frisse, die mit einer 2h 20:19min finishte.
 

Anette Tertünte

[HM] In diesem Herbst bieten die Laufsportfreunde wieder einen Kurs für die Vorbereitung auf den ersten Volkslauf an. Der Kurs richtet sich an diejenigen, die den 60-Minuten-Kurs erfolgreich absolviert haben und diejenigen, die schon ein wenig Lauferfahrung haben und gerne 10 km bis 12 km locker laufen möchten.

Es werden wöchentlich drei unterschiedliche Trainingseinheiten angeboten. Der Kurs endet mit einem gemeinsamen Volkslauf am 27.10.2018 in Nordwalde (Allerheiligenlauf).

Bärbel Ratering-Slüter

  Geleitet wird der Kurs durch
  Annette Tertünte (Foto oben) und
  Bärbel Ratering-Slüter (Foto unten).

  Der Kurs ist nicht geeignet für erfahrene
  Wettkampfsportler.

  Weiter Informationen gibt es hier.

 

Clemens Wolking

[MV] Einen großen Reiz übt der Sassenberger Triathlon gerade wegen der Vielzahl der Wettbewerbe aus, für Zuschauer kann es dabei aber auch schon mal unübersichtlich werden. Außergewöhnlich ist der Münsterland Grand-Prix mit 1,7 km Schwimmen, 67 Rad und 15 Laufen,  der für viele ein Sprungbrett zur Halbdistanz bedeutet. Hier waren gleich 3 LSF Akteure dabei. Björn Reiß benötigte 3:35:24 und konnte im Laufen den vorher noch klar vor ihm liegenden Thomas Caruso (3:38:19) abfangen. Clemens Wolking (Foto) benötigte glatt vier Stunden.
Kathrin Dette war für TriFinish auf der Olympischen Distanz aktiv und wurde dort in 2:40:35 Gesamtzweite. In der Volksdistanz war Miriam Kolar einzige LSF-Starterin, in 1:44:48 wurde sie 12. ihrer Altersklasse.

Daniel Borgmann

[MV] Im beschaulichen Holthausen nordwestlich von Münster findet im August immer der sog. Baumbergelauf statt. In den letzten Jahren ist die Teilnehmezahl von LSF-Sportlern allerdings stetig gesunken. Waren es mal 7-8 Starter, fanden sich am Freitag abend nur noch drei Läufer des LSF ein. Vielleicht liegt es daran, dass der Lauf als einer der wenigen nicht vermessen ist.
Das 10 km-Rennen war der erste Wettkampf von Daniel Borgmann (Foto) in diesem Jahr. Letztes Jahr hatte er noch starke Leistungen z.B. beim Straßenlauf (1:24 im Halbmarathon) gezeigt. In 39:05 wurde er Neunter. Frank Sommerkamp kam in diesem Lauf auf eine Endzeit von 54:32. Über 5 km startete Sebastian Piegza und kam in 20:38 auf Platz 8.

Lid Gaszek

[MV] Im emsländischen Saterland (zwischen Papenburg und Friesoythe) liegt der Hollener See. Seit 2013 wird hier ein kleiner Run for Fun mit 3-, 6- und 12-Stundenläufen ausgetragen. Die Familie ist mittlerweile auch um einen Marathon (gesonderter Termin im April) gewachsen.
Eine Woche nach der Teilnahme am Sternlauf Münster (Eva 21 km, Rainer 76 km) sind Eva-Maria Gaszek und Rainer Lid (Foto) dort am Samstag im 6-Stundenlauf gestartet. Die Runde führte 1350 m um den Hollensee, so gab es zumindest von links etwas Kühlung. Insgesamt sind beide gemeinsam 62,1 km gelaufen und konnten somit jeweils den 1. Platz Frauen bzw. Männer beim Start um 9 Uhr erreichen. 

Arne Fischer

[MV] In Nordkirchen beginnt die Reihe der Halbmarathonläufe in der näheren Umgebung von Münster, die für die Marathonteilnehmer noch mal den letzten Härtetest vor dem MüMa bedeuten. Die Reihe wird dann mit Spelle, Ostbevern (nächstes WE), Ibbenbüren, Hiltrup, Einen und Warendorf fortgesetzt.
In Nordkirchen waren 20 LSF-Starter, nicht zuletzt auch dank Dirk Keggenhoffs großer Schar von Marathon-Vorbereitern, am Start.
Schnellster Mann des LSF war Arne Fischer (Foto), der für den Halbmarathon 1:40:52 benötigte. In 1:45:54 folgte mit Alexander Kastner der erste aus Dirks Kurs, der selbst 1:52:01 lief. Schnellste Frauen waren Astrid Leifhelm, Silvia Sprenger und Kirsten Althoff, die gemeinsam nach 1:56 im Ziel waren. Für Kirsten der letzte Wettkampf vor dem Mauerwegslauf (160 km) nächste Woche. Barbara Heuer (2:06) gewann die W55, Hedwig Althoff die W60. Im 11,2 km-Lauf kam Petra Klauß-Vielmeier in 1:09:30 als Zweite ins Ziel.

LSF-Kurs in Nordkirchen

[DK] Alle reden über das anhaltende Sommerwetter, zugleich tickt der Countdown für den Münster-Marathon: Nur noch fünf Wochen bis zum großen Tag.
Der LSF-Marathonkurs ist folglich mitten der Haupttrainingsphase und machte am Samstag Station beim Halbmarathon in Nordkirchen. Während der Woche wurden die Temperaturprognosen immer extremer, worauf der Veranstalter mehr als vorbildlich reagierte. Verdopplung der Wasserstationen, Ausgabe von Wasserschwämmen und die Möglichkeit eine Wertung auf Basis der halben Strecke zu bekommen. Letztlich war es in der Tat sehr heiß und die zusätzlichen Stationen wurden mehr als gerne genommen. Zum Glück nahm die Bewölkung zu, was zumindest die Belastung durch die Sonneneinstrahlung reduzierte.
Aus dem Kurs nahmen 17 Läuferinnen und Läufer an dem HM teil. Vernünftigerweise verzichteten auf Dirk`s Anraten weitere Kurs-TN aus gesundheitlichen Gründen auf den Start. Mit individuell betont zurückhaltender Renneinteilung ging es über die 21,1km. Auch dank der perfekten Organisation und dem Anfeuern der Anwohner war es für alle ein anspruchsvoll-positives Erlebnis. 16 TN finishten über die HM-Distanz, schnellste Frau war Tina Althoff, schnellste Männer Peter Schätzlein und Alexander Kastner. Petra Klauß-Vielmeyer begnügte sich mit dem „halben Halbmarathon“ und freute sich als Belohnung für einen Platz auf dem Treppchen.
Der Kurs geht nun wieder auf die langen Läufe, es „schmeckt“ immer mehr nach Marathon.

 
Stefan Hahn

[HM] Unser Lauffreund Stefan Hahn bietet im Herbst einen neuen Laufkurs an. Der Kurs dient zur weiteren läuferischen Entwicklung und als Vorbereitung für die Wintersaison. Er beginnt am 23.09.2018 endet mit dem Allerheiligenlauf über 10 Kilometer am 27.10.2018 in Nordwalde.

Alle Teilnehmer die den Kurs erfolgreich abschließen sind dann fit für einer unsere Trainingsgruppen, zum Beispiel der von Britta und Sabine LSF Trainingsgruppen


Mehr Informationen zum Kurs findet ihr hier: Laufkurs 10 Kilometer in 50 Minuten

"ZwischenZeit":
Heft 113 ist online


Die 113. Ausgabe der "ZwischenZeit" mit Berichten vom Vereins- und Wettkampf-geschehen ist online:
/ Download /
Alle vorherigen 112 Ausgaben in unserem / Zwischenzeitarchiv / durchstöbern.

Nächste Vorstandssitzung

 

Die nächste Vorstandssitzung findet am 12.11.2018 um 20:00 Uhr statt. 
Wir treffen uns in unseren Geschäftsräumen am Hoppendamm 10. Gäste sind wie immer herzlich willkommen. Bitte klingeln und im Gebäude die Treppe runter.

Frauen-Singlet-LSF Münster (Foto: M. Holtkötter)
Öffnungszeiten der Kleiderkammer

   
Di, 16.10.2018 18.00 - 18.30 Uhr
Di, 30.10.2018 19.00 - 19.30 Uhr
Di, 13.11.2018 18.00 - 18.30 Uhr

Eine Übersicht der Vereinsbekleidung findet ihr hier.

Nach dem Umzug am 29.09.18 befindet sich die Kleiderkammer in unseren neuen Gescxhäftsräumen am Hoppendamm 10.

Anmeldungen für die Weihnachtsfeier (am 08.12.2018) ab sofort unter:

weihnachtsfeier@lsf-muenster.de


Spiridonwertung 2017

 

Die Spiridonwertung 2017 ist abgeschlossen. David Schönherr siegte vor Yannick Rinne und Petra Rüdebusch. Die Ergebnisse findet ihr hier noch mal zum Nachlesen.