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LSF Vereinssportfest (Foto: M. Holtkötter)[MH] Dass unser Verein Straßenlaufveranstaltungen organisieren kann, ist weithin bekannt. Am vergangenen Samstag stellte sich nun aber die Frage: Können wir auch Bahn? Arne Fischer kam im Frühjahr mit der Idee zum Vorstand, einen Bahnwettkampf als Vereinssportfest zu organisieren und bot sich gleich auch an, den Hut bei der Organisation aufzusetzen. Warum nicht?, lautete das Votum des Vorstandes, zumal man damit auch ein Sommerfest des Vereins verknüpfen konnte. 
In der Folgezeit wurde die Veranstaltung ordnungsgemäß beim Verband angemeldet, Zeitnehmer und Starter organisiert und auch das Drumherum geplant. Um es vorweg zu nehmen, unser 1. Offenes Vereinssportfest lief fast wie ein Endspiel. Das kleine Orgateam ließ sich auch nicht davon aus der Ruhe bringen, dass zunächst ein wichtiges Kabel, das in einem Tunnel unter der Bahn liegt, nicht funktionieren wollte. Torben Unterfeld, angehender Elektriker, nahm sich der Sache an, tauschte einen Stecker fachgerecht aus und schon klappte es.
Um 14.05 Uhr startete unsere Sportfestpremiere mit einem von zwei Läufen über 800 m und sah mit Thommy Fricke in 2:43,23 Minuten den ersten Sieger. Keine schlechte Zeit bei 29 Jahren Anlauf für ein solches Event. Tagesschnellste über diese Distanz war in 2:32,69 Minuten schließlich Jil-Marie Flieger (W13). Insgesamt hatten siech 16 LSFer dem Starter über 800 m gestellt. Das war für einige ein Debüt.
Über 1.500 m setzte sich erwartungsgemäß Jens Kassebeer (U18) vor Torben Unterfeld (U20) an die Spitze und gab diese auch bis ins Ziel nicht mehr ab. Seine Siegerzeit: 4:42,62 Minuten. Die schnellste Frau war Farina Lennarts, die über 1.500 m ihr Debüt gab und sich sehr über 5:19,91 Minuten freute.
Mathias Koch, Schriftführer im Vorstand, war zu dieser Zeit bereits zur Höchstform am Grill aufgelaufen, nachdem er kurz zuvor noch 800 m absolviert hatte. So wurde dann der 3000-m-Lauf mit einer dezenten Grillnote im Hintergrund gestartet. David Schönherr drehte dort unbeirrt eine gleichmäßige Runde nach der anderen und gewann in 9:41,36 Minuten. Den Sieg bei den Frauen sicherte sich Kristin Möse in 11:46,51 Minuten.
Beim abschließenden Staffelwettbewerb stand leider nur ein Männerteam über 3x1.000 m am Start. Die beiden gemeldeten Frauenstaffeln über 3x800 m mussten krankheitsbedingt leider passen. So hatte das Männerteam alle Aufmerksamkeit der Zuschauer. Jens Kassebeer, David Schönherr und Torben Unterfeld gaben ihr Bestes und finishten in 8:49,55 Minuten.
Am Ende des Tages, bei dem auch das Wetter mitspielte, gab es viele positive Stimmen und Dankesworte an die Verantwortlichen – und den Wunsch nach Wiederholung.

Fotos vom Event in etwas größerer Auflösung findet ihr /hier/. Und es gibt sie natürlich auch in einer Galerie auf der LSF-Homepage.

LSF Sommerfest 2017 (Foto: M. Holtkötter)
         
Reinhard Schmiing

[MV] Seine Beliebtheit auch bei den Startern des LSF verdankt der Volkslauf im Warendorfer Vorort Einen-Müssingen wohl vor allem der Tatsache, dass dieser als Wertungslauf für den Volkslauf Cup zählt. Die Strecken verlaufen eher crossmäßig durch sandige Waldgebiete und sind damit nicht unbedingt schnell.
Fast alle LSF-Läufer starteten über die 10 km. Schnellster war Reinhard Schmiing, der in 39:28 unter 40 min blieb und 2. M45 wurde. Sirus Pezeschgi erreichte 41:47, Klaus Bühn war nach 43:03 im Ziel. Hier übrigens ein schöner Bericht über Klaus in der WN.
Schnellste Frau des LSF war Maria Feyerabend, die in 46:15 Dritte wurde. Vanessa Radusch als Sechste und Maria Beckmann als Neunte vervollständigten das gute Frauenergebnis. Weitere AK-Siege gab es durch Heinz Hoveling, Barbara Heuer, Bernhard Kreienbaum und Marion Rother. Karl Wendland war einziger Starter über 5,4 km (30:43), Ursula Scheltrup walkte diese Distanz in 52:53.
Beim Holzhauser Citylauf gewann Andreas Clausing in 43:09 über 10 km die M55.
Silvia Sprenger ging beim Osnabrücker Landmarathon an den Start und erreichte in 4:23:00 den fünften Rang.
Norbert Fasel lief einen 52 km-Ultra über 1650 Höhenmeter. Beim Panoramalauf rund um die Burg Are benötigte er 5:45:43 und wurde 3. M50.

Wachsmann OS

[MV] Beim zweiten Sechs-Stunden-Lauf am Rubbenbruchsee bei Osnabrück nahmen auch drei Laufsportfreunde teil. Rainer Wachsmann (Foto rechts, Foto Marathon Steinfurt) lief dabei 51,2 km und erreichte den 10. Platz M50. Auch dabei waren Detlev May mit 37,3 km und Carmen Gottlob, die 10,7 km lief.
Bei Marathon Steinfurt steht ein längerer Bericht über den Lauf, der hier nachgelesen werden kann. 

Fritz Koch

[MV] Diesmal nicht in Freiburg, sondern in Stockholm war Fritz Koch erfolgreich. Beim Midnattsloppet in Stockholm lief er gemeinsam mit 25.000 anderen Läufern die 10 km-Distanz.
Dabei wurde er in hervorragenden 32:49 Gesamtfünfter und hinter vier Schweden bester Deutscher.  Der Sieger war mit 30:42 deutlich enteilt, aber zum zweiten Platz fehlten Fritz nur 20 Sekunden.

Rinne Schönherr

[MV] Zwei Jahre musste der Hiltruper Halbmarathon aussetzen, vor allem verkehrstechnische Gründe verhinderten die Austragung 2015 und 2016. Nun ist einer der wichtigsten Vorbereitungsläufe für den MüMa also wieder da, mit leicht veränderter Strecke. Es ging die ganze Zeit auf Schotter am Kanal entlang bei zum Teil sehr langen und starken Gegenwindpassagen. Dazu musste man 6 mal über eine Brücke laufen. Immerhin 19 Starter des Vereins waren am frühen Sonntag Morgen in Hiltrup dabei.
Bei den Männern gab es dabei einen Doppelsieg durch Yannick Rinne (links) und David Schönherr (rechts). Zunächst gingen beide gemeinsam und das Rennen an. Niemand sonst im Feld konnte mithalten. David befindet sich nach seiner Verletzung noch im Formaufbau, und so war es zu erwarten, dass Yannick sich nach 5 Kilometern vom Freund absetzen konnte. Yannick war auch wegen der schwierigen Bedingungen nicht nur mit der Platzierung, sondern auch mit der Zeit von 1:14:17 zufrieden. David folgte als Zweiter im Ziel mit 1:16:12, fast 5 Minuten vor dem Dritten. Mahmut Arica befindet sich in glänzenter Form für den MüMa. Mit neuer Bestzeit von 1:24:37 wurde er Siebter sowie Sieger der M40 und will in Münster nun endlich unter 3 Stunden finishen. Als Neunter in 1:25:09 folgte mit Jens Korte ein ganz neues Vereinsmitglied, er gewann die M45. Seinen ersten Halbmarathon überhaupt lief Jannik Feder und beendete diesen in beachtlichen 1:25:51, womit er die U20 für sich entschied. Mit Ralf Franke und Fabian Altebäumer blieben zwei weitere Laufsportfreunde unter 1:30 und gewannen ebenfalls ihre AK. 
Bei den Frauen wurde Ira Schwefer Gesamtzeite. Nur eine halbe Minute fehlte ihr im Ziel zum Sieg, der an Carolin Körner ging. Ihre Zeit betrug 1:32:25, trotz des schwierigeren Kurses fast genauso schnell wie bei der DM in Hannover im April. Maria Feyerabend belegte den siebten Rang, sie lief 1:42:17 und damit gewann sie die W60. Dritte Frau am Start war Barbara Heuer, die in 1:55:46 Dritte in der W50 wurde. 
Hier ein paar Fotos von Moritz Schlenkhoff.

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Die Westfälsichen Nachrichten haben einen langen Artikel über Petra Hendricks und Michael Kösters geschrieben, die beide am Laufkurs von Dirk Keggenhoff teilnehmen und den MüMa erstmalig laufen wollen.

Der Artikel kann hier noch mal gelesen werden.

[MH] Am 29. Oktober werden im Rahmen des Frankfurt-Marathons die Deutschen Marathonmeisterschaften durchgeführt. Wer bei diesen Meisterschaften starten möchte, muss im Besitz eines Startpasses sein. Der Begriff ist etwas irreführend, denn der Startpass ist eigentlich nur eine Nummer in einer Datenbank beim Verband. Ihr findet eure Startpassnummer

/hier/.

Solltet ihr nicht auf der Liste stehen, dann setzt euch mit unserem Sportwart in Verbindung.

Das Anmeldeprocedere muss jeder selbst übernehmen. Eine Sammelanmeldung wird nicht durch den Verein vorgenommen. Für die Anmeldung geht ihr auf folgenden Link:

https://portal.mikatiming.de/event/frankfurt-marathon/2017/de/

Auf der ersten Seite müsst ihr alle abgefragten Daten ausfüllen. Bitte nicht irritieren lassen, dass ihr da noch nichts von Deutscher Meisterschaft lest. Ist alles ausgefüllt, dann klickt auf „weiter“. Auf der zweiten Seite könnt ihr dann die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften auswählen. Auf der dritten Seite werdet ihr aufgefordert, in einem Dropdown-Menü den Landesverband auszuwählen. Ihr müsst Westfalen auswählen. Anschließend müsst ihr auch noch eure Startpassnummer eingeben, die ihr /hier/ findet.

Der Rest ergibt sich. Anmeldeschluss für die Deutschen Marathonmeisterschaften ist der 1. Oktober 2018.


[MH] Am 29. Oktober 2017 werden im Rahmen des Frankfurt-Marathons die Deutschen Marathonmeisterschaften durchgeführt. Wer bei diesen Meisterschaften starten möchte, muss im Besitz eines Startpasses sein. Der Begriff ist etwas irreführend, denn der Startpass ist eigentlich nur eine Nummer in einer Datenbank beim Verband. Ihr findet eure Startpassnummer

/hier/.

Solltet ihr nicht auf der Liste stehen, dann setzt euch mit unserem Sportwart in Verbindung.

Das Anmeldeprocedere muss jeder selbst übernehmen. Eine Sammelanmeldung wird nicht durch den Verein vorgenommen. Für die Anmeldung geht ihr auf folgenden Link:

https://portal.mikatiming.de/event/frankfurt-marathon/2017/de/

Auf der ersten Seite müsst ihr alle abgefragten Daten ausfüllen. Bitte nicht irritieren lassen, dass ihr da noch nichts von Deutscher Meisterschaft lest. Ist alles ausgefüllt, dann klickt auf „weiter“. Auf der zweiten Seite könnt ihr dann die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften auswählen. Auf der dritten Seite werdet ihr aufgefordert, in einem Dropdown-Menü den Landesverband auszuwählen. Ihr müsst Westfalen auswählen. Anschließend müsst ihr auch noch eure Startpassnummer eingeben, die ihr /hier/ findet.

Der Rest ergibt sich. Anmeldeschluss für die Deutschen Marathonmeisterschaften ist der 1. Oktober 2018.


Kristin Möse

[MV] Auch wenn Spelle schon in Niedersachsen liegt, ist das für uns Münsteraner immer noch enge Nachbarschaft, und daher machen sich jedes Jahr viele Laufsportfreunde nach dorthin auf, um 5, 10 km oder Halbmarathon zu laufen. Die Veranstaltung ist immer sehr familiär organisiert und gefühlt das halbe Dorf ist auf den Beinen, um die Läufer anzufeuern und anschließend auf dem Dorfplatz zu feiern.
Im 10 km-Lauf gab es in diesem Jahr gleich zwei starke Ergebnisse für unseren Verein. Kristin Möse (Foto) ist erst seit Januar im Verein und konnte schon beim Düsseldorf-Marathon im April mit einer starken Zeit (3:17) glänzen. In Spelle lief sie mit 40:53 eine der besten Frauenzeiten des LSF in diesem Jahr und wurde damit Gesamt-Vierte und beste in der Hauptklasse. 

Marcel Machauer

Man kann davon ausgehen, dass Kristin bald die 40-Minuten-Schallmauer durchbrechen wird.
Marcel Machauer (Foto) war dieses Jahr lange außer Gefecht gesetzt. Beim ZFS Münster-City-RUN reichte es zunächst nur zu 36 Minuten. In Spelle konnte Marcel - obwohl er ganz alleine laufen musste - sich auf 35:03 verbessern. Kristin und Marcel laufen beide in Köln beim Marathon. Arne Fischer kam in guten 41:12 als 6. M45 ins Ziel.
Im Halbmarathon lief Bodo Kienecker in 1:26:09 ein glänzendes Ergebnis. Er verbesserte auf einer von ihm selten gelaufenen Distanz seine Bestzeit um fast zwei Minuten. Annika Maaßen lief in 1:56:58 auf den dritten Platz in der W35. Direktdahinter folgte Martina Pösentrup in 1:57:00, auch sie wurde 3. in der W50. Heinz Bücker schließlich lief einige Wochen nach seinem 70. Geburtstag 2:08:49 und erreichte in der M70 ebenfalls den dritten Rang. 


 

Marathonkurs in Ostbevern

[DK] Der LSF Marathonkurs machte 29 Tage vor dem MüMa Station beim Halbmarathon in Ostbevern. Bedingt durch zahlreiche Urlaubsabwesenheiten fiel die Delegation kleiner aus als im Vorjahr. Positiv bemerkbar macht sich, dass zahlreiche Kursteilnehmer sich mittlerweile auch für eine Mitgliedschaft in unserem Verein begeistern konnten. Daher waren in dem eher kleinen Teilnehmerfeld viele LSF-Shirts zu sehen (Foto kurz vor dem Start) Bei durchwachsenem Wetter zog sich das insgesamt keine Teilnehmerfeld recht schnell auseinander. Nach 72 gemeinsamen Trainingseinheiten kennen sich die Kursteilnehmer aber so gut, dass sich mehrere Teilgruppen auf der Strecke bildeten, um zusammen zu laufen.
Das konsequente Training seit April sorgte für beachtliche Verbesserungen der Zielzeiten. Schnellster Kursteilnehmer war Daniel Eichendorff in 1:41:54, schnellste Frau war Laura Nostoff-Horstmann (Foto: 2.v.r). Für Laura war dies doppelt Grund zur Freude: Zum einen musste sie noch in Rorup wegen Kreislaufproblemen auf den HM verzichten, zum anderen konnte sie mit 1:51:40 die W20 gewinnen. Lucia Dießel, regelmäßige Gastläuferin in unserem Kurs, gewann die W60 in 2:06:51. Sie bekam dann noch ein bisschen Bier als Sonderpreis! Mit aufs Siegerinnen-Foto kam dann noch Bärbel Ratering-Slüter (1.v.r.). Unsere 60min-Kursleiterin gewann die W55 in 1:51:52.
Nach diesem Check der WSA geht es nun für den Kurs in die finalen Trainingsläufe für den Marathon. Weiter so und „Glück auf“!!

Helferaufruf Münster Marathon

Der Münster-Marathon sucht noch dringend Helfer. Bitte beachtet die rechte Info-Spalte.

Gerrit Lemkau

[MV] Nach dem im Juli nur sehr wenig Laufveranstaltungen in der Region angeboten wurden, beginnen jetzt wieder die vielen Vorbereitungswettkämpfe für den Herbstmarathon.
In Ibbenbüren findet Anfang August traditionell der dortige Aaseelauf statt. Sowohl über 5 km, 10 km und dem Halbmarathon waren LSF-Aktive am Start. Einziger Starter über 5 km war Gerrit Lemkau (Foto), der in hervorragenden 18:22 den 5. Platz erreichte. Im 10 km Rennen lief Uli Kaiser eine 43:58 und wurde in der M55 damit Zweiter.
Im Halbmarathon schließlich konnte Michael Prott in 1:22:04 sogar den dritten Platz erreichen. Unser ehemaliger Vorsitzender Gregor Veauthier lief an der Seite seiner Ehefrau Elisabeth eine 2:01:09. 
Beim nicht vermessenen Baumberge-Abendlauf in Holthausen liefen Sebastian Piegza und Tina Althoff gemeinsam in 22:50 über 5 km über die Ziellinie. Für Tina bedeutete dies dern 5. Platz. Im 10 km-Rennen kam Michel Hankemeier ebenfalls auf den 5. Platz. Er lief 37:18. Ihre Altersklassen gewannen Fulvio Quattrocchi in 45:43 und Gottfried Schäfers in 57:01. Angelika Syska lief 65:58.
 

Stadion Aarhus (Foto: M. Holtkötter)
[MH] Die 20. Senioren-Europameisterschaften gingen heute nach 11 Wettkampftagen zu Ende. Einer der Höhepunkte des letzten Tages war der Halbmarathon, den man knapp mit windig, wellig und winkelig umschreiben konnte. Die erste Hälfte des Rennens führte durch die sehr schöne Innenstadt. Es ging ständig rauf und runter und eine enge Kurve jagte die nächste. Der kräftige Wind, der in Böen über 50 Stundenkilometer hatte, machte es dem Läuferfeld nicht gerade einfach, wie auch der Untergrund mit einigen Pflasterpassagen. Zur Halbzeit des Rennes führte die Strecke näher ans Wasser. Es gab nun zwar längere Geraden, aber der Untergrund vor allem der Baustellen ähnelte manchmal einem Crossparcour. Langeweile kam auf der Strecke nicht auf. Mit dabei aus unserem Verein waren Anne (W55) und Michael Holtkötter (M60) sowie Bernhard Kreienbaum (M75).

Anne hatte eine Zeit von 1:35 angepeilt und spulte ihr Tempo sehr gleichmäßig ab. „Die Kilometer vergingen wie im Flug – es hat wirklich Spaß gemacht!“, so ihr Fazit. Am Ende kam sie beim Zieleinlauf im Stadion mit einer Zeit von 1:35:26 (brutto, Nettozeiten hat der Veranstalter nicht genommen) ins Ziel. Damit war sie in der AK W55 sechste insgesamt, Drittschnellste bei den deutschen Frauen und gewann mit dem Deutschen Team die Goldmedaille. Leider musste Anne auf die Siegerehrung verzichten. Nachdem die ersten Siegerehrungen begonnen hatten, stellten einige Teilnehmer fest, dass ihre Zeiten nicht stimmten. Daraufhin wurden die Siegerehrungen unterbrochen und der gesamte Einlauf per Videoaufnahme überprüft. Als dann die Siegerehrungen fortgesetzt wurden, war sie mit ihrem Mann bereits auf der Rückreise. Schade eigentlich.
Michael hatte lange seine Frau begleitet, konnte dann aber nicht so gut gegen den Wind anlaufen. Erst auf den letzten drei Kilometern, als der Wind abnahm, ging es wieder deutlich besser. Am Ende war er in 1:36:03 der viertbeste Deutsche in der M60 und belegte insgesamt den 22. Platz von 54. Startern. Damit war er durchaus zufrieden. Bernhard Kreienbaum wurde in der ersten (nicht korrekten) Ergebnisliste lange als Sieger der M75 mit einer Zeit von 1:29 (als Europarekord geführt) gelistet. Tatsächlich gelaufen war er 2:11:25. Übrigens erging es Michael nicht anders, der zunächst ebenfalls mit 1:29 in den Ergebnislisten stand, aber mit fremden Federn schmückt man sich nicht gern und der Weg von beiden führte direkt zur deutschen Mannschaftsleitung, um den Irrtum aufzuklären. Aarhus war aber in jedem Fall eine Reise wert!
Jari Bender

[AF] Jari Bender hat in diesem Jahr mit dem Erreichen seiner persönlichen Bestzeit über 800m in 1:56,30min auch die Qualifikation für die Deutschen Jugendmeisterschaften U20/U18 in Ulm geschafft. Mit dieser Zeit wurde er als achtschnellster Jugendlicher in der U18-Starterliste über 800m geführt, sein Trainer Michael Scheel hielt deshalb eine Teilnahme am Final-Lauf für möglich. Aber Meisterschaften haben ihre eigenen Gesetze, hier gilt es gut zu taktieren und weniger auf die Zeit zu schauen. Jetzt hat Jari ja schon ein paar Erfahrungen mit regionalen Meisterschaften, aber bei den Deutschen weht noch mal ein anderer Wind. Jari war in den dritten Vorlauf gesetzt worden, dieser war dann auch der am stärksten taktisch geprägte Lauf. Leider fehlt Jari noch etwas die taktische Erfahrung und eine gewisse Chuzpe, so das er am Anfang in Führung liegend diese Position aufgab und dann im Feld eingekeilt wurde. So fand er seine Freiheit erst wieder, als er bei ca. 500m als letzter des Feldes quasi hinten "ausgespuckt" wurde. Durch seine Sprintqualitäten auf den letzten 150 Metern konnte er dann zwar noch einige Plätze wieder gut machen, aber die Final-Teilnahme war damit passée. Mit einer 1:59,54min wurde er sechster seines Laufes und 17. im Gesamt-Klassement.

Daneben fanden noch weitere Bahn-Wettbewerbe  mit LSF-Beteiligung statt:
Bei der Dreikampfwoche in Oberaden lief Torolv Prokosch die 800 m in 3:07,0. Dominik Schmaltz benötigte für die 1500 m 5:12,3.
Beim 3. Mindener Abendsportfest lief auch Ralf Schleicher die 1500 m, er benöitigte 5:29,02.
 

Nordkirchen 2017 (Foto: A. Fischer)

[AF] Der liebevoll und engagiert ausgerichtete Nordkirchener Halbmarathon ist vom Veranstalter mit dem Zusatz "übern Obsen hopsen" versehen. Die Strecke führt durch die Parkanlage des Nordkirchener Schlosses und durch die angrenzende Bauernschaft Obsen und ist landschaftliche reizvoll, aber vom Belag her auch sehr abwechslungsreich. Gerade weil auch einige unbefestigte Wirtschaftswege dabei sind, ist die Strecken definitiv nicht schnell. 
Vor dem Start waren die 9 teilnehmenden LSF-Mitglieder guter Dinge, denn die äußeren Bedingungen waren mit 17 Grad und ohne Wind sehr gut. Kurz vorher gab es zwar noch einen Schauer, der Lauf selber hingegen blieb aber trocken. Doch leider hatte der Schauer für weiche Partien und große Pfützen besonders auf den unbefestigten Streckenteilen gesorgt, so das es an einigen Stellen rutschig und die Läufer im Ziel ziemlich "vermatscht" aussahen.
Trotzdem gab es gute Ergebnisse, schnellster LSFer wurde Roland Mai (im Foto 2.v.l), der in 1:31:03 als Gesamt-Siebter finishte und 2. in der AK M45 wurde. Dicht dahinter kam Sirus Pezeschgi (im Foto 3.v.l.) als Gesamt-Neunter mit 1:31:29 ins Ziel und wurde 1. in der AK M55. Es folgten Arne Fischer (im Foto 3.v.r.) in 1:35:42, Frank Sommerkamp (im Foto ganz rechts) in 1:42:48, Heiko Möcklinghoff (im Foto 2.v.r.) in 1:48:51, Magnus Grüger (im Foto ganz links) in 1:49:19 und Detlef May in 2:07:04.
Bei den Damen waren Barbara Heuer und Miriam Kolar am Start, Barbara finishte trotz Sturz in 1:55:49, Miriam erreichte eine 2:11:44.

Einziger Teilnehmer beim Gladbecker Sparkassenlauf am Sonntag war Karsten Kordes, der die 5 km-Distanz in Angriff nahm. Er freute sich über eine 19:45. Eine so schnelle Zeit war ihm zuletzt 2013 geglückt.
 

Laufbahn

[MH] Am 26. August veranstalten wir unser 1 Vereinssportfest mit Sommerfestcharakter. Da wir ein Sportverein sind, ist es naheliegend, zum Sommerfest was Sportliches zu machen.
In den letzten Jahren ist es bei unseren Mitgliedern immer beliebter geworden, auch mal Bahnwettkämpfe auszuprobieren. Nun wollen wir allen, die schon längst den Spaß an Bahnwettkämpfen gefunden haben, aber vor allem auch denen, die bislang noch Berührungsängste hatten, eine Gelegenheit geben, sich gewissermaßen in ganz familiärer Umgebung auszuprobieren. Und wo soll das passieren, natürlich auf unserer Heimanlage an der Sentruper Höhe.
Die Zeitnahme wird elektronisch sein und das kleine Orgateam sorgt auch dafür, dass die Zeiten sogar bestenlistentauglich sind.

Alle Informationen dazu, heißt: Strecken, Startzeiten, Anmeldung usw. findet ihr /hier/ auf unserer kleinen Sonderseite.

Ein Grill und Getränke werden auch geordert und für Vereinsmitglieder entstehen keine Kosten. Es wird übrigens kein Startgeld erhoben.

Das kleine Orgateam und der gesammte Vorstand hoffen, dass ihr das Angebot wahrnehmen werdet und zahlreich erscheint. Nur keine Berührungsängste. 

 


Davos Gruppenbild

[MV] Das Wichtigste stand schon vor dem Swissalpine fest: Das Wetter würde mitspielen. Nachdem es in der Vorwoche noch Schneefälle über 2500 Metern gegeben hatte, war nun Sonnenschein und selbst in den höchsten Lagen noch über 10°C.
Beim Swissalpine kann man ais einem ganzen Blumenstrauß von Laufstrecken wählen, über 15 verschiedene Disziplinen werden angeboten, vom Kidsrun bis zum Super-Ultra über 214 km und 11000 Höhenmetern. Acht LSF-Starter waren diesmal bei vier unterschiedlichen Distanzen am Start.
Den K78 mit 2800 Höhenmetern rauf und wieder runter bewältigten Peter Leonard, Martin Dahlmann (oben rechts) und Andreas Sontopski (unten links). Peter kam sehr gut mit der Strecke klar und war knapp unter 11 Stunden im Ziel. Martin, der sich lange spiziell auf diesen Lauf vorbereitet hatte, war 20 min später wieder in Davos zurück. Andreas ging es nicht ganz so gut unterwegs, er finishte nach 12:28.
Die etwas kürzere, als Marathon bezeichnete Strecke ging über 47 km und 1750 Höhenmeter. Ludger Pösentrup (unten mitte) konnte bis auf die ganz steilen Rampen komplett durchlaufen und kam nach 5:41 als Achter der M50 ins Ziel. Reinhard Zumdick (oben links) benötigte nur eine halbe Stunde mehr, als er nach 6:14 in Ziel lief.
Einen Nachtmarathon über 43 km und 2700 Höhenmeter lief John Taylor. Für diese Strecke benötigte er 9:34. 
Quasi einen Halbmarathon liefen Florian Braun (unten rechts) und Annette Schwarzkopp. Florian lief 2:22, denn auf 23,2 km waren auch noch 660 Höhenmeter zu bewältigen. Annette war schließlich nach 3:36 im Ziel.

Foto: Holtkötter - Laufbahn

1. Offenes Vereinssportfest des LSF Münster e.V. am 26. August 2017

Am 26. August veranstaltet der LSF Münster e.V. das erste offene Vereinsportfest auf der Sportanlage Sentruper Höhe. Zugleich soll es auch ein kleines Sommerfest des Vereins sein.

Folgendes ist geplant:

Strecken und vorläufige Startzeiten:
 

14.00 Uhr 800 m Lauf 1
14.10 Uhr 800 m Lauf 2
14.20 Uhr 1.500 m Lauf 1
14.40 Uhr 1.500 m Lauf 2
14.55 Uhr 3.000 m Lauf 1
15.20 Uhr 3.000 m Lauf 2
15.50 Uhr 3 x 800 m (Frauen, Jgd.)  
16.20 Uhr 3 x 1.000 m (Männer, Jgd.)  


Startgeld:
Vereinsmitglieder zahlen keine Startgeld.
Alle anderen müssen ebenfalls kein Startgeld entrichten. Wir würden uns aber über eine kleine Spende freuen.

Zeitnahme:
Elektronische Zeitnahme

Anmeldung an folgende E-Mail-Adresse:

vereinssportfest@lsf-muenster.de


Bei der E-Mail bitte folgende Daten angeben:

Name
Vorname
Jahrgang
Strecke mit Angabe der Zeit, die entweder in den letzten Wochen über die gewählte Distanz erzielt wurde bzw. eine realistische Einschätzung über die zu erwartende Zielzeit.
Diese Angabe dient einfach dazu, die Läufe nach entsprechendem Leistungsvermögen zusammenzustellen.

Voranmeldeschluss ist der 23. August.
Nachmeldungen sind bis 45 Minuten vor dem Start möglich, wenn eine ordnungsgemäße Durchführung der Starts nicht gefährdet ist.

Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnahme! Für alle LSFer, die bislang sich noch gescheut haben, an einem Bahnwettbewerb teilzunehmen, ist dies eine gute Gelgenheit sich mit dieser Wettkampfform vertraut zu machen.

Rahmenprogramm

Wir sehen diese Veranstaltung auch als eine Art Sommerfest an. Darum werden Getränke und ein Grill geordert. Schließlich soll es auch ein Angebot für diejenigen geben, die selber auf der Bahn nicht aktiv werden wollen. Sie sind natürlich trotzdem gern gesehen, schließlich ist Anfeuern sehr willkommen, und gute Gespräche kann man in netter Gesellschaft immer führen.
 


"ZwischenZeit":
Heft 109 ist online


Die 109. Ausgabe der "ZwischenZeit" mit Berichten vom Vereins- und Wettkampf-geschehen ist online:
/ Download /
Alle vorherigen 108 Ausgaben in unserem / Zwischenzeitarchiv / durchstöbern.

Neuer (Nordic) Walking Kurs


Ab dem 26.11.2017 findet ein neuer  Nordic Walking  Kompaktkurs statt!
Bitte rechtzeitig anmelden!
s.breuer-gutbrod@lsf-muenster.de
Weitere Infos hier.


Intervalltraining für Genussläufer


Ab dem 17.10. findet das Intervalltraining mit Jutta Homann und Heinz Merse auf dem Sportplatz am Horstmarer Landweg statt!

Weitere Informationen hier

Helfer/innen für Kuchentheke und Getränkestation beim Silvesterlauf gesucht!


Die Planungen für den Silvesterlauf laufen aktuell bereits an!
Bitte meldet Euch als Helfer unter info@lsf-muenster.de!
 

Nächste Vorstandssitzung


Die nächste Vorstandssitzung findet am 24.10.2017 um 20 Uhr in der Gaststätte Sentruper Höhe, Waldeyer Straße 81, statt. Gäste sind wie immer herzlich willkommen!

Frauen-Singlet-LSF Münster (Foto: M. Holtkötter)
Öffnungszeiten der Kleiderkammer

Fr, 27.10.2017 18.00 - 18.30 Uhr
Do, 09.11.2017 19.30 - 20.00 Uhr
Do, 23.11.2017  19.30 - 20.00 Uhr
Sa, 09.12.2017 10.15 - 10.45 Uhr
T-Shirts und Singlets sind vorrätig, so dass zur Zeit fast alle Größen

zur Verfügung stehen.
Informationen zum Standort der Kleiderkammer gibt es hier.

Spiridonwertung 2016

 

Die Spiridonwertung 2016 ist abgeschlossen. Miriam Schröder siegte vor David Schönherr und Yannick Rinne. Die Ergebnisse findet ihr hier noch mal zum Nachlesen.